Das Gegenteil von gut, ist gut gemeint!

Mag. (FH) Pamela Heil Leitung Jugendredaktion

Mag. (FH) Pamela Heil
Leitung Jugendredaktion

Viele von Euch haben sicher schon einmal die Sätze:  „Hast du eh genug zum Trinken mit?“, “Spann deinen Schirm auf“, oder “Nimm dir noch was zu essen mit“, gehört. Eltern fühlen sich verantwortlich für ihre Kinder. Doch manchmal geht es, so haben wir beobachtet, zu weit.

Es ist kommt vor, dass Eltern während dem Spiel ihre Kinder unterstützen wollen und deshalb manchmal sogar inklusive Trainer ganze 18-Loch mitgehen. Weil die Jugendlichen, sei es das eigene Kind oder die Flightpartner, dadurch Stress und Druck bekommen, können sie sich nicht mehr richtig auf das eigene Spiel konzentrieren. Beim ersten Abschlag und beim 18. Loch ist der Druck am Größten, weil dort die meisten Eltern, oder auch andere Leute zuschauen, und die Jugendlichen dann, und das wissen wir aus eigener Erfahrung, an alles Negative, das passieren könnte, denken. Gerade dann ist der Abschlag dann manchmal verhauen. Wie jeder weiß, oder wissen sollte, müssen zwischen Eltern und deren Kind mindestens 50m Abstand eingehalten werden, doch es gibt viele die das nicht tun. Manchmal gehen Eltern sogar so weit, dass sie den Kindern etwas am Schwung verbessern wollen, obwohl sie gar keine Trainer sind. Wir sind uns eigentlich ganz sicher, dass sich die Kids dann anfangen zu ärgern.

Natürlich meinen es die Eltern nur gut mit uns und wollen uns mit ganzem Herzen unterstützen. Aber das Gegenteil von gut ist gut gemeint! Deshalb liebe Eltern, wir sind Euch dankbar für Eure Hilfe, aber respektiert es, wenn sie uns zu viel wird!